Logo erstellen lassen

Logos

sind genauso wichtig und entscheidend für den Marketingerfolg einer Marke oder eines Unternehmens wie Ihr Erscheinungsbild bei einem Vorstellungsgespräch oder dem ersten Treffen mit einem Kunden.

Es hängt viel davon ab …

Es ist viel einfacher, den Job zu bekommen, den Sie wollen, wenn Sie eine authentische Person sind, Charakter haben – kurzum eine Identität (das gewisse Extra), das anderen Menschen im Gedächtnis bleibt.

Das Gleiche gilt für Marken und damit auch für Logos!
Wenn Sie kein starkes Image und wenig Charakter haben, gehen Sie im Meer der Mitbewerber unter – ohne dass Kunden, Käufer oder Nutzer je eine Chance hatten Sie kennenzulernen.

Wie werden nun aussagekräftige, wirkungsvolle Logos erstellt?

Logo Design

Effizientes Logo-Design ist eine komplexe Strategie, die alle Phasen des Design- und Marketingprozesses beinhaltet und diese Schritte beinhalten sollte:

  • Aufgabenstellung
  • Nutzerforschung
  • Marktforschung
  • Kreative Suche
  • Wahl der Stilrichtung
  • Auswahl der Farbpalette
  • Testen in verschiedenen Größen und Umgebungen
  • Erstellen eines Styleguides

Sehen wir uns die einzelnen Schritte näher an:

1. Aufgabenstellung

Damit steht und fällt der gesamte Designprozess. Der Designer sollte so viele Informationen wie möglich vom Kunden erhalten. Andernfalls gilt der alte Spruch: "Wer ohne Ziel losgeht, kommt nirgendwo an."

Bei der Logoentwicklung ist es genauso

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Um das Ergebnis zu erhalten, das Sie sich wünschen, sollten Sie die Ziele von Anfang an klar definieren. Dabei kann es durchaus passieren, dass sich die Ziele im Lauf des kreativen Prozesses ändern. Das ist der erste Schritt, um etwas zu entwerfen: "Warum tun wir das?"  Ist die Antwort darauf nicht klar (oder Ihnen nicht klar) oder existiert sie nicht – dann gibt es nichts (Sinnvolles) zu entwerfen.

Design Briefs, Anrufe und Skype-Konferenzen, Chats in Slack, Brainstorming-Sitzungen, Moodboards bilden eine gute Ausgangsbasis für produktives Arbeiten.

Im Einzelnen sollten folgende Punkte besprochen werden:

 

  • Die Art des Produkts
  • Die Zielgruppe
  • Geografisches Targeting (falls vorhanden)
  • Schlüsselbegriffe, mit denen das Unternehmen seine Identität repräsentiert
  • Die bevorzugte Farbpalette
  • Potenzielle Träger und Oberflächen, auf denen das Logo verwendet wird
  • Die bevorzugte Art des Logos


Außerdem sollte über die Notwendigkeit der Übereinstimmung mit der bestehenden Corporate Identity gesprochen werden und ob ein Maskottchen als Sympathieträger erforderlich ist. Diese Liste ist sicher nicht vollständig, doch sie enthält die wichtigsten Fragestellungen, die für das Festlegen eines allgemeinen Designziels erforderlich sind.

[In Teil 1] unserer Beitragsserie haben wir darüber gesprochen, wie wichtig es ist, die Aufgabenstellung beim Erstellen eines Logos möglichst genau festzulegen.

Heute gehen wir einen Schritt weiter und sprechen über Aspekte der Nutzer- und Marktforschung. Und spätestens im Punkt "Kreative Suche" wird es dann praktisch und konkret.

2. Nutzerforschung

In diesem Schritt befassen wir uns näher mit der Zielgruppe der Marke (und damit des Logos):

  • Wie alt ist der typische Kundenkreis, den das Unternehmen ansprechen möchte?
  • Welche Vorlieben haben die Mitglieder der Kernzielgruppe?
  • Welche Emotionen (und damit Farben) sprechen sie an?
  • Auf welchen Wegen informieren sie sich?
  • Wann und wie werden sie aktiv?

Dies sind einige der Fragen, die es zu klären gilt. Aus den Antworten lassen sich psychologische Besonderheiten ableiten, die ein guter Designer bei der Gestaltung des Logos berücksichtigen kann.

3. Marktforschung

Nun gilt es, sich das Marktsegment des Kunden näher anzusehen, ganz besonders die kreativen Lösungen, die die Mitbewerber einsetzen (und welche sie nicht einsetzen).

Logo-Design bedeutet, für den Kunden ein einzigartiges Zeichen zu erstellen, das sein Unternehmen oder seine Marke von der Masse abhebt und die Aufmerksamkeit von Kunden auf sich zieht. Wenn man dabei die Forschungsphase vernachlässigt und sich nur auf kreative Intuition oder Talent verlässt, besteht die Gefahr, das Ziel zu verfehlen.Nur wer die Bedingungen für das Funktionieren eines Logos genau kennt, kann es wirkungsvoll und originell gestalten (und wird nicht nur ab und zu einen Glückstreffer landen).

4. Kreative Recherche

Mit den Daten aus den vorherigen Schritten im Rücken kann der Designer nun viel besser eine oder mehrere Stilrichtungen entwickeln, um das Markenziel zu erreichen.

In dieser Phase wird häufig mit Bleistiftskizzen oder digital erstellten Entwürfen gearbeitet. Hier hat jeder Designer seinen eigenen Arbeitsstil. Die Ergebnisse werden dann präsentiert und diskutiert.

In diesem Schritt kristallisiert sich die gewählte Stilrichtung heraus (häufig im Vergleich mehrerer Entwurfsansätze):

  • Flach oder räumlich
  • Mit Maskottchen oder ohne
  • Farbig oder monochrom

Und teilweise Dutzende weiterer stilistischer Details.

Es zeichnen sich nun auch bereits die Farbpalette ab, die grundsätzliche Form (z.B. rund, quadratisch, dreieckig) sowie die Ausrichtung und Platzierung des Logos im Quer- oder Hochformat.

Das Logo nimmt definitiv Gestalt an – und auch unsere Beitragsserie, die wir in der nächsten Woche fortsetzen werden.

Die Kunst, ein aussagekräftiges Logo zu erstellen

Im [zweiten Teil] dieser Beitragsserie haben wir u.a. über den kreativen Prozess bei der Logo-Erstellung gesprochen. Heute sprechen wir über das Finetuning, das Testen und den Styleguide.

5. Finetuning des Designs

In dieser Phase entwickelt der Designer die gewählte Richtung aus und arbeitet das Logo bis ins kleinste Detail aus. Hier geht es häufig um Bruchteile von Millimetern.

Der Designer experimentiert mit Formen und Linien, Farbtönen und Schattierungen, wobei er oder sie jedoch in diesem Stadium innerhalb des bereits festgelegten allgemeinen Stilkonzepts arbeiten.

6. Testen in verschiedenen Größen und Umgebungen

Das Vorbereiten der endgültigen hochauflösenden Grafiken für ein Logo ist keineswegs das Ende der Reise. Wie bei jeder Designaufgabe ist auch hier das Testen des Ergebnisses ein Muss.

  • Wie wirkt das Logo auf verschiedenen Oberflächen und Geräten?
  • Wie in unterschiedlichsten Umgebungen, Größen und Auflösungen?
  • Wie allein und umgeben von anderen Logos?

Falls möglich sollte es auch von Personen aus der Kernzielgruppe getestet werden. Die Ergebnisse sollten gründlich analysiert und als Änderungen in den Entwurf einfließen.

7. Erstellen eines Styleguides

Im letzten Schritt erstellt der Designer den Styleguide für das genehmigte und fertiggestellte Logo. Dieser Leitfaden sollte klare Anweisungen zur korrekten und falschen Verwendung des Logos enthalten. Der Stylguide dient als Basis für ein Brandbook. Damit kann der Kunde alle am kreativen Prozess beteiligten Seiten (z.B. Druckereien) über die Regeln der harmonischen Darstellung des Logos informieren.

In dieser Beitragsserie haben wir Ihnen vorgestellt, wie aussagekräftige und verkaufsfördernde Logos erstellt werden. Merkmale eines wirkungsvollen Logos sind beispielsweise:

• Unkompliziertheit
• Originalität
• Vielseitigkeit
• Erkennbarkeit
• Einprägsamkeit

Und nicht zuletzt Langlebigkeit.

Manchmal wird es zwar modifiziert, um es an den sich ändernen Zeitgeschmack anzupassen, doch das Grundgerüst bleibt bestehen. Ein gutes Logo begleitet das Unternehmen sehr lange!

Wir haben bereits viele erfolgreiche Logos gestaltet. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu der besten Herangehensweise. Wann dürfen wir Ihr nächstes Logo gestalten?